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Historische Feuerwehrspritze an das Feuerwehrmuseum im Schloss Salem übergeben


Veröffentlicht am: 22.06.2009
Historische Spritze steht nun in SalemDas Feuerwehrmuseum im Schloss Salem freut sich über einen „Neuzugang“. Seit 22.06.2009 erweitert eine historische Feuerspritze der Stadt Herbolzheim, Baujahr 1922, des Herstellers Maschinenfabrik Grether und Cie., Freiburg im Breisgau, die umfangreiche Sammlung. „Die Stadt Herbolzheim bedankt sich beim Land Baden-Württemberg für die einmalige Gelegenheit, unsere historische Feuerspritze im Feuerwehrmuseum Schloss Salem ausstellen zu dürfen. Dies wird sicherlich dazu führen, dass vermehrt Feuerwehrmänner und -frauen aus dem Landkreis Emmendingen das Museum besuchen, um das wertvolle Kulturgut zu besichtigen“, so der Herbolzheimer Bürgermeister Ernst Schilling anlässlich der feierlichen Übergabe. 

Von Herbolzheim nach Karlsruhe
Wie kam die Spritze von Herbolzheim nach Karlsruhe? Die Geschichte kennt Bürgermeister Ernst Schilling von seinem Vorgänger: „Zwischen der Stadt Herbolzheim und dem BGV bestand und besteht ein besonderes Verhältnis. Die Mitarbeiter der Stadt Herbolzheim und des BGV treffen sich seit vielen Jahren einmal jährlich zu einem Fußballspiel. So auch im Jahr 1983. Im Rahmen des gemütlichen Beisammenseins kam man auf die historische Spritze und der nicht standesgemäßen Unterbringung in einer Halle in Herbolzheim zu sprechen. Schnell war klar, dass etwas geschehen muss. Wir waren froh, dass der BGV sofort seine Hilfe angeboten hat. Die Spritze wurde kurzerhand abgeholt und im Foyer des badischen Versicherungsunternehmens ausgestellt.

Das Feuerspritzenmuseum im BGV
Das kleine „Feuerspritzenmuseum“ im BGV umfasste insgesamt drei fahrbare und vier tragbare Spritzen, sowie Feuerwehräxte und Helme, Wasserhutten, Wassersäcke und Fackeln. Bei den ausgestellten Spritzen handelte es sich durchweg um hervorragend erhaltene Feuerspritzen, zum Teil liebevoll von Hand restauriert. Die älteste Spritze, eine ostfriesische Handspritze, datierte aus den Jahren um 1750.

Von Karlsruhe nach Salem
Nachdem bei der Freiwilligen Feuerwehr Herbolzheim kein adäquater Ausstellungsraum für die wertvolle und sehr gut erhaltene Feuerspritze zur Verfügung stand, wurden durch den BGV mehrere Museen in Baden, darunter auch Schloss Salem, kontaktiert. In Folge der positiven Aufnahmemodalitäten wird in naher Zukunft eine weitere sehr gut erhaltene Feuerspritze, die derzeit in einer Garage in Herbolzheim ihren Dornröschenschlaf schlummert, ebenfalls dort ausgestellt.

Die Stadt Herbolzheim bedankt sich beim BGV für das Engagement, einen geeigneten Platz zur Präsentation der historischen Feuerspritze/Baujahr 1922 gefunden zu haben. Wir freuen uns, gemeinsam mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, dass die Landesausstellung im Schloss Salem eine weitere Aufwertung durch die Aufnahme der Feuerspritze findet“, so Bürgermeister Ernst Schilling.

Quelle: Stadt Herbolzheim
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