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11.05.2022

Ölspur

(Broggingen)

Einsatz am 09.11.2015 um 9:30 Uhr


Großbrand in Kunststoffrecyclingbetrieb

Einsatzdaten:


Einsatznummer: 74-76
Einsatzstichwort: Großbrand in Kunststoffrecyclingbetrieb
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Herbolzheim, Niederwaldstraße
Einsatzdauer: ca. 1,5 Tage


Einsatzkräfte


Mannschaftsstärke: über 200 Einsatzkräfte, davon 60 Mann der Gesamtwehr Herbolzheim
Beteiligte Einsatzkräfte: FFW Gesamtwehr Herbolzheim, FFW Kenzingen, FFW Endingen, FFW Teningen, FFW Ettenheim, FFW Lahr, FFW Rheinhausen, DRK, THW, Bahnmanager, Energieversorger, Polizei, Kreisbrandmeister, Bezirksbrandmeister, BGM


Eingesetzte Fahrzeuge


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Einsatzbericht


Am Montag, den 09.11.2015 wurde die Feuerwehr Herbolzheim zu einem Brand in einem Kunststoffrecyclingbetrieb in die Niederwaldstraße gerufen. Bereits auf der Anfahrt sah Kdt. Martin Hämmerle eine große schwarze Rauchwolke und alarmierte die Abteilungen der Gesamtwehr Herbolzheim nach.
An der Einsatzstelle angekommen, wurde ein Brand im Außenbereich auf einer Fläche von ca. 200 Quadratmetern festgestellt. Bereits kurz nach Erkundung der Brandstelle wurde die Feuerwehr Kenzingen nachalarmiert.
Die ersten eintreffenden Fahrzeuge bauten eine Riegelstellung zur Halle und zu den angrenzenden Lagerbereichen auf.
Die Feuerwehr Kenzingen wurde beim Nachbarbetrieb auf der Nordseite tätig. Trotz Einsatz mehrere Rohre konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Lagergut der offenen Halle nicht verhindert werden. Der Wind unterstütze die Ausbreitung in östlicher Richtung. Auch eine massive Rauchwolke zog über das Neubaugebiet und den Herbolzheimer Berg. Nach der Erkundung mit dem stellv. Kreisbrandmeister wurde umgehend die FFW Endingen mit einem weiteren Löschzug alarmiert.
Zur Wasserversorgung wurden zwei Tiefbrunnen und zwei Hydranten in der Erstphase genutzt. Weiterhin wurde eine Wasserversorgung vom Grünesee aufgebaut.
Da die Hitze und Brandentwicklung in der Halle immer größer wurde, alarmierte die Einsatzleitung zusätzlich die Feuerwehren Teningen und Ettenheim nach. Die Einsatzleitung von Feuerwehr und DRK zur Koordination der Kräfte befand sich bei der Einfahrt zu der Firma.
Mit Hilfe von drei Drehleitern, mehreren Wasserwerfern und mehreren Schaumrohren konnte man den Brand nach einigen Stunden in den Griff bekommen.
Aufgrund der Rauchentwicklung und des Aufbaus einer weiteren Wasserversorgung vom Grünesee, musste die Eisenbahnlinie mehrfach gesperrt werden. Hierzu war ein Notfallmanager der Bahn vor Ort.
Das DRK baute eine Bereitschaft auf und sorgte für die Verpflegung der Einsatzkräfte. In den Abendstunden leuchtete das THW die Einsatzstelle großflächig aus.
Mit Hilfe eines Baggers wurde dann das Brandgut auseinander gezogen und abgelöscht. Zur Unterstützung bzw. Ablösung der erschöpften Atemschutzträger wurden weitere Kräfte aus Kenzingen und Rheinhausen nachgefordert, welche die Löschmaßnahmen bis nach Mitternacht weiterführten.
Tagsüber wurden mit zwei Messfahrzeugen Luftproben in Herbolzheim und der südlichen Ortenau gezogen. Die Auswertung ergab, dass zu keiner Zeit eine Gefährdung der Bevölkerung bestand. Zur Sicherheit wurden die Bewohner aber durch die Polizei gebeten, Fenster geschlossen zu halten. Das kontaminierte Löschwasser wurde größtenteils auf dem Firmengelände zurück gehalten und teilweise mit Tankfahrzeugen zur Deponie gefahren.
Neben Bürgermeister Schilling und Kreisbrandmeister Berger war auch der Bezirksbrandmeister Finis vom Regierungspräsidium Freiburg vor Ort.
 
Beteiligte Einsatzkräfte: FFW Gesamtwehr Herbolzheim, FFW Kenzingen, FFW Endingen, FFW Teningen, FFW Ettenheim, FFW Lahr,  FFW Rheinhausen, DRK, THW, Bahnmanager, Energieversorger, Polizei, Kreisbrandmeister, Bezirksbrandmeister, BGM
Dauer: mehr als 12 Stunden
 
 
 
Ab 00:00 Uhr wurden 15 Einsatzkräfte der Gesamtwehr für die Brandwache an der Einsatzstelle eingesetzt. Mehrfach gab es Brandstellen abzulöschen. Gegen 05:00 Uhr gab es einen größeren Feuerschein. Durch einen gezielten Löschangriff konnte der Brand aber schnell gelöscht werden.
 
Beteiligte Einsatzkräfte: FFW Gesamtwehr Herbolzheim, DRK, THW
Dauer: 7 Stunden
 
 
 
Ab 07:00 Uhr wurden erneut 25 Einsatzkräfte der Gesamtwehr Herbolzheim an der Einsatzstelle eingesetzt. Diese konnten sich nur wenige Stunden ausruhen.
Mit Hilfe eines Baggers wurden Brandbereiche auseinander gezogen und Brandnester abgelöscht. Nach und nach konnten dann die Wasserversorgungen der Tiefbrunnen und vom Grünesee abgebaut werden. Im Gerätehaus in Herbolzheim begannen die ersten Aufräumarbeiten. Diese werden noch die ganze Woche andauern.  
 
Beteiligte Einsatzkräfte: FFW Gesamtwehr Herbolzheim, DRK
Dauer: 9 Stunden
 
 
 
Ein Dank gilt den mehr als 200 Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit und die hervorragende Kommunikation. Die einzelnen Einsatzabschnitte wurden selbstständig abgearbeitet. Logistisch musste die Versorgung von Atemluftflaschen und der Nachschub von Schaummittel sichergestellt werden.
 
Die Feuerwehr Herbolzheim bedankt sich für die Unterstützung bei allen Einsatzkräften für diesen Großeinsatz.



Einsatzbilder


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